Die Geschichte des Planeten ist gefüllt mit Reptilienarten, die sich nicht an globale Klimaveränderungen oder anthropogene Einflüsse anpassen konnten. Paläontologische Funde ermöglichen die Rekonstruktion des Aussehens und Lebensstils dieser ausgestorbenen Erd-Bewohner und liefern wertvolle Daten für die moderne Biologie. Das Dragonia-Projekt untersucht die Ursachen des Verschwindens einzelner Reptiliengruppen und analysiert die paläoklimatischen Bedingungen jener Zeit. Das Verständnis der Aussterbensmechanismen ist entscheidend für die Vorhersage zukünftiger Veränderungen in der Zusammensetzung der Biosphäre. Die Untersuchung von im Erdgestein erhaltenen Überresten hilft, die Abfolge der Evolution zu rekonstruieren, die zum Auftreten moderner Arten führte, und verdeutlicht die Anfälligkeit selbst der am besten angepassten Organismen gegenüber schnellen Umweltveränderungen über geologische Zeiträume hinweg.
